generationenhof foto Hof aus der Luft Generationenhof

AKTUELLES: Seit August 2017 sind die Wohnungen in der West­scheune fertig gestellt, 5 weitere Personen konnten endlich einziehen, und nun leben insgesamt 11 Erwach­sene (eine Familie mit 1 Kind, drei weitere Ehepaare und drei Allein­ste­hende) auf dem Hof in unmit­tel­barer Nach­bar­schaft zur Wohn­ge­mein­schaft MAXI.  Damit ist der Ausbau dreier Seiten des Vier­sei­ten­hofes erst mal fertig gestellt – das ganz große Projekt (Südscheune mit weiterem Wohnraum und dem Gemein­schafts­raum) wird sich noch mind. 2 bis 3 Jahre hinziehen, da wir auch noch keinen Förder­mit­tel­be­scheid bekommen haben.

Der Spiel­platz und die  Sitzecke mit Grill­platz laden zum gene­ra­ti­ons­über­grei­fenden Mitein­ander ein. Auf der Ostseite des Hofes lädt unser Gäste­zimmer zum Probe­wohnen möglicher neuer Mitbe­woh­ne­rInnen ein.

Der alte Bauernhof soll später auch eine Begeg­nungs­stätte für alle Bewoh­ne­rInnen und auch Besu­che­rInnen aus der Umgebung behei­maten.

Die bishe­rigen Hofbe­woh­ne­rInnen beschreiben ihre Gemein­schaft wie folgt:

„Was die Gemein­schaft sein und werden kann, entscheidet die Gemein­schaft selbst. Wir möchten keinen starren Rahmen vorgeben, sondern jede Mitbe­woh­nerin und jeden Mitbe­wohner bitten, eigene Ideen einzu­bringen – seien sie noch so verrückt: „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.“ Sprich­wort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho). Die Bewoh­ne­rinnen und Bewohner des GENE­RA­TIO­NEN­HOFes wollen im gemein­samen  Mitein­ander das Leben auf dem Hof ausge­stalten und sich regel­mäßig treffen,  um:

  • sich über das Mitein­ander auszu­tau­schen,
  • über neue Ideen und Projekte des GENE­RA­TIO­NEN­HOFes nach­zu­denken,
    sie zu entwi­ckeln oder auszu­ar­beiten,
  • gemeinsam praktisch mit anzu­pa­cken – jeder nach seinen Fähig­keiten und
    Inter­essen,
  • regel­mäßig mit den Kindern der WG MAXI etwas zu unter­nehmen.

Für dieses Mitein­ander wünschen wir uns, dass jede Mitbe­woh­nerin und jeder Mitbe­wohner ca. 2 – 3 Stunden der persön­li­chen freien Zeit pro Woche einplant.
Es liegt in der Natur der Dinge, dass dies keine feste Größe sein kann, sondern lediglich ein Anhalts­punkt ist. Das kann auch mal bedeuten, sich Zeit für ehemalige Bewoh­ne­rinnen und Bewohner des Hofes zu nehmen, die einfach mal schauen wollen, was sich auf diesem (ihrem früheren) Hof inzwi­schen verändert hat – weil wir nun alle ein Teil der Geschichte dieses Hofes geworden sind.

Wir haben uns alle aus persön­li­chen Gründen für ein Leben auf dem GENERATIONENHOF und in Gemein­schaft entschieden.
Deshalb liegen uns folgende Aspekte besonders am Herzen:

  • Gegen­sei­tige Achtung, Respekt und Höflich­keit vor Kindern und Erwach­senen – wir
    inter­es­sieren uns fürein­ander, haben meist Zeit für einen kleinen Plausch – aber verbunden mit der Freiheit auch mal keine Zeit dafür zu haben! – sind ehrlich zuein­ander und versuchen Kritik konstruktiv zu äußern.
  • Wir unter­stützen uns gegen­seitig – dafür bieten wir konkret Hilfe an oder erbitten diese.
  • Wir wünschen uns, dass jede Mitbe­woh­nerin und jeder Mitbe­wohner ganz selbst­ver­ständ­lich einen oder mehrere Aufgabenbereich(e) (den eigenen Fähig­keiten und Inter­essen entspre­chend) ehren­amt­lich übernimmt, weil das unsere Gemein­schaft berei­chert.
  • Ein harmo­ni­sches Zusam­men­leben ist möglich, wenn wir uns verläss­lich in die Gemein­schaft einbringen. So kann eine Gemein­schaft wachsen, wie wir sie uns vorstellen. Dies wird natürlich ein lebens­langer Prozess sein: an sich und an uns gemeinsam zu arbeiten, Kompro­misse schließen zu können und gegen­seitig Rücksicht zu nehmen.
  • Mit möglichen neuen Hofbe­woh­ne­rinnen oder Hofbe­woh­nern werden wir deshalb zunächst ein 2 bis 3-wöchiges Probe­wohnen im Gäste­zimmer verein­baren, um uns in dieser Zeit gegen­seitig etwas besser kennen­zu­lernen.
  • Anschlie­ßend wollen wir uns gemeinsam beraten, bevor wir dann eine 6 – 12 – monatige Probezeit verein­baren – die ja auch mit einem Umzug verbunden ist -, damit wir uns im gemein­samen Leben, Arbeiten und Feiern ausrei­chend kennen­lernen können. Im Gespräch mit allen Betei­ligten werden wir entscheiden, ob ein weiterer gemein­samer Weg sinnvoll erscheint.“